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1 damen 2018 2Wieder Berliner Nummer Eins in der Regionalliga

Nach einem langen Winter war die Vorfreude der SCC Damen auf die rote Asche der Sommersaison 2018 wieder groß. Als Ziel in der Regionalliga Nord-Ost, der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands, stand ganz klar der Klassenerhalt im Vordergrund. Beim Blick auf den Spielplan wurde dann aber schnell deutlich, dass es eine spannende Saison werden sollte da sehr starke Mannschaften auf uns warteten.

Der Kern unseres Teams um Linda Fritschken, Janina Braun, Sofia Raevskaia, Aleksandra „Leksi“ Marjanovic und Alena Sander blieb unverändert. Lediglich auf Daria Gajos mussten wir verzichten, die beruflich sehr eingespannt war und uns deshalb nicht zur Verfügung stand. Dafür integrierten sich unsere Neuzugänge die Kroatin Ani Mijacika und die studienbedingte Neu-Berlinerin Sissi Köhler super ins Team.

Bei strahlendem Sonnenschein kam es am ersten Spieltag gleich zu einem Berliner Derby bei den Zehlendorfer Wespen, die in der vergangenen Saison noch in der 2. Bundesliga aufgeschlagen hatten. Angetreten als Außenseiter zeigten wir uns in der Partie kämpferisch und vom ersten Ballwechsel an erwies sich die Begegnung als eine spannende Angelegenheit, wie der Zwischenstand von 3:3 nach Einzeln widerspiegelte. Nachdem unser erstes Doppel (Linda und Ani) deutlich siegen konnte, ging es in den anderen beiden Partien jeweils in den dritten Satz. Hier hieß es also Match-Tiebreak. Doch leider war das Glück nicht auf unserer Seite und wir verloren beide Doppel. 4:5 zeigte der Spielbericht also am Ende des Tages. Schade, aber wir wussten nun woran es weiter zu arbeiten galt und freuten uns auf die kommenden Trainingseinheiten bei Mats.

Fünf Tage später fuhren wir alle gemeinsam im Teambulli nach Hamburg zum Club an der Alster II, wo Blömi bereits auf uns wartete und uns durch den Tag coachen sollte. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Alena, sie sich bereit erklärte so früh morgens den Bulli zu gefahren und uns sicher ans Ziel gebracht hat. Trotz langer Anreise waren wir vom ersten Ballwechsel an hellwach und zeigten starke Leistungen. Auch unser „Küken“ Julia Zhu kam zu ihrem ersten Einsatz und konnte an Position 6 souverän punkten. Nach den Einzeln führten wir 4:2. Unser drittes Doppel, Alena und Sofia siegten in gefühlten 30 Minuten mit 6:0 und 6:1, sodass unser Teamsieg schnell gesichert war. Doch wir wollten mehr. Sowohl unser Spitzendoppel (Ani und Linda) als auch Sissi und Leksi in Doppel Zwei benötigten zwar wieder die volle Distanz, aber dieses Mal mit dem Sieg im Match-Tiebreak. Hochzufrieden und von bester Musik begleitet machten wir uns abends auf den Heimweg nach Berlin.

Am darauffolgenden Feiertag empfingen wir die Berliner Bären auf unserer Anlage. Endlich das erste Heimspiel. Doch so groß wie die Vorfreude, war am Ende des Tages auch der Frust. Mit gleich drei Ausländerinnen traten unsere Gäste an und der „Match-Tiebreak“ sollte sich noch als Fluch des Tages für uns entwickeln. Gleich vier von sechs Einzeln gingen im umstrittenen Match-Tiebreak knapp verloren, wobei Linda an Position 2 ihr Einzel eigentlich schon gewonnen hatte. Doch ihre Gegnerin hatte einen anderen Spielstand gezählt und es wurden die letzten Punkte wiederholt. Lindas hervorragende Leistung wurde am Ende also nicht belohnt und nicht nur ihr, sondern dem ganzen Team ein Matchpunkt genommen. Nach den Einzeln lagen wir 1:5 hinten und nutzen die anschließenden Doppel um neue Paarungen zu testen. Sowohl das Spitzendoppel, Linda und Sissi, als auch Sofia und Leksi im dritten Doppel konnten überzeugen. Doch leider ging das zweite Berliner Derby insgesamt mit 3:6 verloren.

Auch im nächsten Heimspiel gegen den THC von Horn und Hamm war der „Wurm“ drin. Lediglich Ani und Linda konnten ihre Einzel gewinnen. Nun waren wieder unsere Doppelstärken gefragt. Linda und Sissi gewannen in zwei Sätzen. Ani und Alena siegten im Match-Tiebreak. Das dritte Doppel mit Sofia und Leksi war nun also das „Zünglein an der Waage“. Die beiden zeigten sich von ihrer besten Seite und boten spektakuläre Ballwechsel. Leider wurden sie für ihre Leistung nicht belohnt und der entscheidende Match-Tiebreak ging verloren. Endstand: 4:5. Gefühlt war an diesem Tag das einzig Positive der herrliche Sonnenschein und das leckere Essen von Freddy und Yvonne.

Am fünften Spieltag wartete der bis dahin ungeschlagene und unangefochtene Tabellenführer DTV Hannover II auf uns. Uns war bewusst, dass ein Sieg am heutigen Tage sehr wichtig für unser Saisonziel, den Klassenerhalt war. Mit einer erneuten Niederlage würde es sehr schwer werden und das altbekannte Rechnen beginnen.
Janina Braun war mittlerweile vom College aus den USA wieder zurück im Lande und heiß auf die noch ausstehenden Spiele. Gemeinsam mit Blömi ging es also früh morgens nach Hannover. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand was für ein nervenaufreibender Spieltag es werden sollte. In der ersten Runde gewann Linda souverän. Sissi und Alena hatten jedoch keine Chance. In der zweiten Runde siegte Ani ebenfalls locker während Sofia sich gewohnt kämpferisch zeigte, am Ende aber doch ihrer Gegnerin gratulieren musste. Es stand also 2:3 als Janina in den Match-Tiebreak ging und ihre Nervenstärke unter Beweis stellen musste. Ihre Gegnerin und sie schenkten sich wirklich nichts und spannender konnte es kaum zugehen. Janina siegte schlussendlich hochverdient 13:11. Danach waren wir so richtig heiß auf die Doppel. Während Ani und Janina souverän siegten mussten Leksi und Alena sich leider geschlagen geben. Zwischenstand 4:4. Und auch bei Linda und Sissi war es mal wieder ausgeglichen und - wie konnte es anders sein - der legendäre Match-Tiebreak stand bevor. Auch diesmal wieder mit einer gehörigen Portion Dramaturgie gespickt. Mit viel Willenskraft und Optimismus konnten die beiden ihn dann aber mit 13:11 für sich entscheiden. Da war er also - der befreiende Sieg. Was für eine Teamleistung! Ab jetzt waren wir überzeugt den Match-Tiebreak-Fluch der Saison hinter uns gelassen zu haben. Happy und lauthals singend machte sich der „Partybus“ wieder auf den Weg in die Heimat.

Trotz zweiwöchiger Pause gelang es uns, die Euphorie vom Hannover-Sieg mit in den zweitletzten Spieltag zu nehmen. Das letzte Berlin-Derby gegen die zweite Mannschaft von Blau-Weiß stand auf dem Spielplan. Durchweg zeigten alle Mädels starke Leistungen. Durch Einzelsiege von Ani, Janina, Sissi und Sofia gingen wir mit einer 4:2 Führung in die Doppel. Hier siegten Ani und Linda souverän, sodass unser Teamsieg schon gesichert war, was gleichzeitig auch den Klassenerhalt bedeutete. In dieser Begegnung kam Maraike Biglmaier zu ihrem ersten Saisoneinsatz und siegte im Doppel an der Seite von Janina. 6:3 der Endstand.

Unseren letzten Spieltag durften wir zuhause bestreiten. Und kaum zu glauben in diesem Supersommer, aber es regnete doch tatsächlich und wir mussten in die Halle ausweichen. Dort ließen wir gegen den Club zur Vahr aber auch gar nichts anbrennen und siegten im „Schnelldurchgang“ mit 9:0.

Nach einem holprigen Saisonstart finden wir uns auf der finalen Tabelle mit vier Siegen und drei Niederlagen auf einem starken dritten Tabellenplatz. Gleichzeitig sind wir, wie bereits im Vorjahr, die beste Berliner Mannschaft. Was für ein toller Erfolg! Doch dieser wäre nicht möglich gewesen mit der Unterstützung so vieler.
Daher bedanken wir, die erste Damen – Mannschaft, uns besonders bei unserem Trainer Mats, der uns auf die Saison hervorragend vorbereitet und uns in den Spielen super gecoacht hat. Ein großes Dankeschön geht auch an Blömi, der nicht nur ein grandioser Busfahrer sondern ein noch besserer Coach ist und uns immer taktisch und moralisch unterstützend zur Seite stand. Vielen Dank auch an die Gastronomie für das leckere Mannschaftsessen, welches mit Abstand das Beste in der gesamten Liga ist! Zu guter Letzt möchten wir uns herzlich bei unseren treuen Zuschauern und Fans für die Unterstützung bedanken. Denn nur durch das Engagement aller gelingt es uns gemeinsam zur Höchstform aufzulaufen.

Der Sommer 2019 kann kommen!

 

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