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Tennis-Club SCC e.V. - 3. Herren 40

4. Herren 40 • Bezirksoberliga 2021

2021 4 herren 40Ende gut, alles gut

Wir schreiben Mitte März 2021. Die Saison geht los, Außen- und Tennisfieberthermometer steigen. Die Termine für die Verbandspiele stehen fest – am 30.5. soll es losgehen.

Erste Abstimmungen zu den Trainings finden statt: „Bin gern beim Training dabei. Für mich ist Montag 18 Uhr sehr gut, Mittwoch geht auch, und spätere Zeiten am Abend gehen zwar aber sind schlechter.“ „Welche Uhrzeit wäre es Mittwoch?“ „Ich würde Montag teilnehmen“ etc.

Wir haben uns alle lange nicht gesehen. Im Club in der Gastronomie treffen geht noch nicht, also entscheiden wir uns zu einem Saisonauftaktdrink am Olympiastadion – na klar mit respektablem Abstand.
28. März: Nach der mehrmonatigen Zwangspause geht es los. „Jemand morgen Abend Zeit 17:30 oder 18:30 ein paar Bälle 🎾 zu prügeln?“ „Ok for me. Can you book the court?“ „17:30 court 5“. Danke an den SCC, dass die Plätze so frühzeitig vorbereitet wurden. Die Motivation liegt bei 100%, und wir haben genügend Zeit, uns bis zum 30.5. warm zu spielen.

Anfang Mai: Es gibt Gerüchte, dass der Saisonstart für die Verbandsspiele in Berlin verschoben wird. Nur Brandenburg lege los. Noch mehr Zeit zum Trainieren sollte nicht schaden – so die allgemeine Stimmungslage.
13. Juni: Jetzt wird es ernst. Wir treten gegen TC Blau-Gold Wuhlheide an. An dem Tag kommt es zu vier Match-Tiebreaks, wovon wir nur eines im Doppel gewinnen. Wir verlieren enttäuscht insgesamt 2:7 und sagen uns, dass die Match-Tiebreaks auch andersherum hätten ausgehen können. Ein 5:4 wäre drin gewesen – hätte hätte Fahrradkette – oder wie sagt man auf Französisch: mit Wenn‘s kriegst Du auch Paris in eine Flasche gesteckt.
Sommerpause! Auch das Verreisen ist nun endlich wieder möglich. Und so weichen die Tennisschläger den Grünen Veltinern, Barolos, Côte de Provence und Haut-Médocs dieser Welt.
8. August, letzter Ferientag: Wir treten gegen Bernau an. Wir werden regelrecht pulverisiert und schaffen es, im gesamten Spiel nur einen Satz zu holen. Diese gegnerische Übermacht wird uns bis zum Saisonende in den Knochen bleiben.
15. August. Endlich hat unsere Nummer 2 nach einem halben Jahr Training in Australien es zurück nach Deutschland geschafft. Aber was ist mit unserer Nummer 1? Liebe Leser: wenn Ihr wissen wollt, ob man Fußball und Tennis in einer Saison vereinen sollte, dann sage ich Euch: Vergesst es! Ihr riskiert ein dickes Knie, und dann habt Ihr weder etwas vom Fußball noch vom Tennis.

Ohne unsere Nummer 1 treten wir gegen Lankwitz an. In den Einzeln rettet Roland unsere Ehre und wir laufen gesenkten Hauptes mit 1:8 nach Hause.

Allgemeine Frustration und Ernüchterung machen sich breit. Wir empfinden die diesjährige Gruppe als ungewöhnlich stark. Es fangen an, sich Zweifel an den eigenen Fähigkeiten zu gesellen. Aber: Kämpfen bis zum Schluss ist die Devise, und wir können anhand des Klassements erkennen, dass unsere nächsten zwei Gegner zu knacken sind. Die Hoffnung schwillt an.

12. September. TC Wilmersdorf. Wir erinnern uns an ein Verbandsspiel gegen die gleiche Mannschaft vor zwei Jahren, das wir in einem Match-Tiebreak im letzten Doppel ganz knapp mit 4:5 verloren hatten. Alexandre bringt einen dreiköpfigen Fanclub mit. 3:3 nach den Einzeln – ein Déjà-vu macht die Runde und … 5:4 wir gewinnen im Match-Tiebreak das letzte Doppel. Ah - welch Genugtuung! An dieser Stelle sei dem sehr charmanten Fanclub für die besondere Unterstützung im letzten Doppel herzlich gedankt.

Erster Sieg in der Saison – wir tanken wieder Selbstvertrauen.

25. September, letztes Spiel, gegen Spok eV: Wir schreiben Herren 40/4-Geschichte und zwar mit einem erstmaligen 9:0 Endstand ohne Satzverlust. Zu diesem Spiel kam Georg einen Tag zuvor aus New York angereist. US-Open-Inspiration lässt grüßen: mit Jetlag und von seinem geliehenen Schläger begeistert meistert er den Gegner ohne viel Aufruhr. (Babolat wird daraufhin ein wenig zusätzlichen Umsatz machen.) Die restlichen Einzel werden auch ohne größere Sorge geschafft. Die Doppel werden gespielt. Es wird dunkel. Das Flutlicht wird angeworfen. Wir befinden uns im letzten Doppel im zweiten Satz - mit am Schläger: Thomas und Georg. Einstand. Vorteil. Einstand. Schnitzel mit Pommes – auch Schnipo genannt – machen sich in den Gedankenwelten der Zuschauer breit. Vorteil… 5min … Einstand… 10min… Vorteil. Es geht noch weitere 10 Minuten so weiter und endlich! Nach 20 Minuten ist das Spiel durch und dann auch schon bald das letzte Doppel. Hurra, Schnipo findet seinen Weg auf den Tisch. Die Saison ist vorbei und Entspannung tritt ein.

Zu Spielen angetreten sind dieses Jahr in alphabetischer Reihenfolge Alexandre, Bernhard, Carsten, Georg, Luca, Marc, Oktay, Roland, Thomas, Volker – ein tolles Team !

Leider verlässt uns unsere Nummer 1 in Richtung eines anderen Clubs. Manchmal braucht es einen Wechsel, um zu verstehen, wie gut man es gehabt hat. Wir halten also die Tür offen und hoffen, dass unser sehr bald vermisster Mitstreiter eines Jahres wieder Heimweh verspürt. Aber jetzt heißt es: wir nutzen den Winter, um uns für die nächste Saison vorzubereiten. Und: wir sind auf der Suche nach einer neuen Nummer 1 – wer Lust hat, melde sich gerne.

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