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Es ist seltsam, es gibt Worte, die man mit ganz bestimmten Dingen verbindet. Zum Beispiel das Wort „knackig“. Normalerweise denke ich da an einen saftigen Apfel, in den man am liebsten sofort hineinbeißen möchte. Aber neulich hörte ich jemanden sagen: „Frauen über 50 sind am knackigsten!“, und da fiel mir plötzlich diese Saison ein.

Zuerst knackte es bei Hanna im Rücken, was bei genauerem Hinsehen die Bandscheibe war, noch bevor die Saison richtig angefangen hatte. Dann, beim zweiten Verbandsspiel, knackte es bei Gretel im Bein, wobei sich das Knacken als Muskelfaserriss herausstellte. Und da ein Unglück selten allein kommt, tat unserer sonst so laufstarken Ingrid Wrede das rechte Bein so weh, dass wir sie schleunigst zum Arzt schickten, der eine Gürtelrose diagnostizierte. Was es nicht alles gibt!

So sehr wir auch in die Runde schauten, mit Ersatz sah es in diesem Jahr richtig schlecht aus. Hannas Ausfall ließ sich ja noch verkraften. Mit Christel Hilgendorf an Nummer 6 hatten wir eine Spielerin, die in dieser punktemageren Saison immerhin zwei Einzel und zwei Doppel gewann. Aber drei Ausfälle gleichzeitig stellte uns nicht nur vor ein schwer zu lösendes Problem, es brachte unsere gesamte Mannschaftsaufstellung völlig durcheinander. Zwar stand Renate Grunwald für den Rest der Saison als Ersatzfrau zur Verfügung, aber die anderen Spiele konnten nur mit Mühe von Mal zu Mal besetzt werden.

Ingrid Heidrich, die selbst durch eine Verletzung am Bein gehandikapt war, sagte für ein Verbandsspiel im Einzel zu, im Doppel half dann Ingrid Roth aus. Ein dritter Ersatz war beim besten Willen nicht mehr aufzutreiben, so dass sich Hanna – trotz Protest des Ehemannes – beim dritten und vierten Verbandsspiel auf den Platz stellte, damit wir überhaupt vollzählig antreten konnten. Im letzten Verbandsspiel kam uns Waltraud Beyerhaus zu Hilfe, so dass Hanna ihre Bandscheibe schonen konnte. Den beiden Ingrids und auch Waltraud vielen Dank für die Unterstützung.

So hatten wir uns den Einstieg in die Verbandsliga I nun wirklich nicht vorgestellt. Nach den Aufstiegen der letzten beiden Jahre war uns klar, dass in dieser Klasse Endstation sein würde. Erst mal die Klasse halten, hatten wir uns vorgenommen. Schon das wäre ein riesiger Erfolg für uns gewesen. Statt dessen nun gleich wieder der Abstieg.

Während ich die Ergebnisse betrachte, verspüre ich ein leichtes Ziehen, nein, nicht im Rücken, sondern in der Magengegend, und ich weiß jetzt, wie man sich fühlt, wenn man so glatt verliert:

4:5 gegen TC „Weiße Bären Wannsee“
0:9 gegen Tennis-Union „Grün-Weiß“
1:8 gegen TV „Preußen“
2:7 gegen B.T.T.C. „Grün-Weiß“
2:7 gegen TC „Lichterfelde 77“

Alle Welt sagt, man soll positiv denken. Das tun wir ja auch! Wir wissen auch, dass selbst die große Chris Evert nach einem verlorenen Endspiel gegen ihre Dauergegnerin Martina Navratilova gesagt hat, dass sie eigentlich viel lieber gewonnen hätte, aber dass man aus einer Niederlage eben viel mehr lernt. Das wollen wir ja auch! Aber was haben wir denn bis jetzt gelernt? Dass unsere Gegnerinnen besser waren als wir? Dass wir vielleicht eine Spielklasse zu hoch gespielt haben? Dass verlieren ganz schön weh tut? Und dass es Zeiten gibt, in denen nicht einmal der Sekt so recht schmecken will? Ja, und mit der Positivliste, da lassen wir uns bis zum Frühjahr noch etwas Zeit. Vielleicht dauert es ja bei uns einfach ein bisschen länger, bis der Lernprozess in Gang kommt und wir das Positive am Verlieren sehen. Schließlich sind wir Seniorinnen!

Doch, etwas haben wir schon gelernt: dass wir uns verjüngen müssen! Nein, damit meinen wir keine Hormonbehandlung oder so etwas. Im nächsten Jahr werden Marita Grammes und Heike Orth in unserer Mannschaft spielen, die gut ein Jahrzehnt jünger sind als wir und damit schon allein statistisch gesehen unser Durchschnittsalter erheblich senken.

Bedanken möchten wir uns bei Marianne Pogrzeba und ihrem Mann, die uns auf unseren Verbandsspielen begleiteten und natürlich auch bei Ingrid Schulz.

Es gab auch Lichtblicke. Einer davon war die gemeinsame Radtour, die wir jedes Jahr zum Abschluss der Saison veranstalten. Dieses Jahr hatte sich Waltraud Beyerhaus etwas ausgedacht und zu einer selbst ausgearbeiteten Radtour rund um den Sacrower See eingeladen mit anschließendem Essen in ihrem Garten. Dort päppelte sie uns mit ihrem berühmten Bienenstich und einer pikanten Bohnensuppe auf, so dass mit unserem Comeback im nächsten Jahr gerechnet werden kann.

Gerdi Tober

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