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Der TC SCC kann nach einer mehrjährigen Konsolidierungsphase im Sportbereich durchaus positiv ins neue Jahrtausend blicken; denn kaum ein anderer Verein kann von sich behaupten, eine derartige Leistungsdichte aufzuweisen.

Mit den ersten Mannschaften der Herren und Damen, den Aushängeschildern des Vereins, spielen wir ebenso in der zweithöchsten deutschen Spielklasse, wie auch mit inzwischen vier weiteren Mannschaften, da durch den diesjährigen Aufstieg der Herren 45 eine Mannschaft noch dazu gekommen ist. Eine stolze Zahl, die in Berlin nur noch von den beiden großen Grunewalder Clubs Rot-Weiß und Blau-Weiß übertroffen wird.

Durch die kommende Neustrukturierung der Altersklassen im Herrenbereich stehen wir nun vor dem Problem, die jeweilig erworbenen Regionalligalizenzen gerecht und effizient zu verteilen, da es nun durch die fünfjährige verjüngende Verschiebung der Altersklassen (Herren 35 à Herren 30; Herren 45 à Herren 40; Herren 55 à Herren 50; dazu Herren 55, Herren 60 und Herren 65) eine zusätzliche entstanden ist. Nach diversen Einzelgesprächen und einer Mannschaftssitzung, haben wir uns entschlos-sen, die Herren 55 nicht mehr zu nominieren, da aus Mangel an Platzkapazitäten nur eine begrenzte Anzahl von Mannschaften gemeldet werden darf Trotz dieser Maß-nahme werden wir schon ein zusätzliches Team aufbieten und um bei den Zehn-Jahres-Sprüngen zu bleiben, hat es bei der Streichung die Herren 55 getroffen.

Durch die Verjüngung der Herren 35 kommt es zu einer Ausdünnung der Meldelisten bei den Herren, was sich durch das fortschreitende Desinteresse an Mannschafts-spielen, auf das ich später noch näher eingehen werde, verstärkt. Zu allem Überfluß haben wir durch erfolgreiche Abwerbeversuche vom TC Blau-Weiß und dem LTTC Rot-Weiß drei unserer stärksten Jugendlichen an unsere „befreundeten“ Nachbarclubs verloren. Eine wirklich bedrückende Entwicklung, wenn bereits noch nicht ein-mal annähernd fertig ausgebildeten Spielern derartige Angebote unterbreitet werden, die ausufernde Dimensionen annehmen. An die Jugendlichen selbst und ihre behut-same Entwicklung wird hier wohl zu allerletzt gedacht.

Aus diesen unterschiedlichen Gründen habe ich überlegt, ob die dritte Herrenmann-schaft im TC SCC trotz ihrem diesjährig erkämpften Aufstieg, nochmals gemeldet werden soll, habe mich aber dazu durchgerungen, im Jahr 2000 dieser Mannschaft eine letzte Chance zu geben.

So wird der TC SCC mit folgenden Mannschaften ins neue Jahrtausend starten:

1. Herren à Zweite Bundesliga
2. Herren à Verbandsoberliga
3. Herren à Bezirksoberliga I

1. Herren 30 à Regionalliga
2. Herren 30 à Verbandsliga I

1. Herren 40 à Regionalliga
2. Herren 40 à steht noch nicht fest

1. Herren 50 à Regionalliga
2. Herren 50 à steht noch nicht fest

1. Herren 60 à Regionalliga

1. Herren 65 à steht noch nicht fest

Schauen wir zurück auf das Sportjahr
1999 sind folgende Leistungen besonders hervorzuheben:
Die Herren 45 sind in die Regionalliga aufgestiegen, die dritten Herren in die Verbandsoberliga, die Herren 55 haben die Endrunde erreicht und die Herren 60 wurden sogar Regionalligameister.
Individuelle Erfolge errangen im Herrenbereich Jens Thron mit dem Hallenvizemeis-tertitel Berlins und den Turniererfolgen von GG Tempelhof und Ahlbeck (Usedom). Auch Pavel Jakunin, unsere Nummer drei bei den Herren, konnte zwei Turniere der Dunlop-Cup-Ost-Serie erfolgreich bestreiten. Bei den Senioren errang unser Präsi-dent Jürgen Thron im Doppel den Vizeeuropameistertitel und einen Turniersieg in Badkleinkirchheim.

Da mir häufig nachgesagt wird, ich vernachlässige den Jugendbereich, möchte ich hier vor allem noch Jens Wolosczack hervorheben, der mit seinen 16 Jahren in der AK II sehr erfolgreich Turniere bestritt, in der Berlin-Auswahl spielte und sich durch-aus Hoffnungen machen kann, bereits im nächsten Jahr das eine oder andere Spiel für die ersten Herren zu bestreiten, zumal er bereits auf der neuen Berliner Rangliste auftaucht (Position 48).

Allen genannten Mannschaften und Spielern nochmals Herzlichen Glückwunsch zu den errungenen Erfolgen und auch allen nicht Aufgeführten für ihren Einsatz für den TC SCC, auch wenn das eine oder andere Spiel mal verlorenging.

Nun komme ich zu einer nicht zu unterschätzenden Entwicklung im Verein. Gerade die zuletzt genannten Spieler, die nicht in den ersten Mannschaften zum Einsatz kommen, sind in den vergangenen Jahren immer weniger geworden. Das Interesse an der sportlichen Auseinandersetzung ist im TC SCC immer stärker verkümmert, mehr noch, es ist geradezu verpönt und man wird als Kleingeist und Unruhestifter belächelt oder sogar geschnitten, wenn man den sportlichen Wettbewerb sucht. Stattdessen kommt es zu Cliquenbildungen innerhalb der Mannschaften, die neuen SpielerInnen mit Argwohn und einer gehörigen Portion Arroganz entgegentreten. An-dere wiederum meinen, für den eigenen Verein nicht mehr spielen zu müssen, da ihnen ihre Zeit zu kostbar geworden ist, um fünfmal im Jahr ihre Vereinsfarben im Wettkampf zu vertreten.

Das zeigt sich ebenfalls bei den fast nicht mehr vorhandenen Forderungsspielen, eine Einrichtung, die früher für großes Vergnügen bei Zuschauern und Spielern selbst, spätestens danach am Tresen sorgte. Inzwischen sind die Eintragungen im Forderungsbuch spärlich geworden und was noch enttäuschender ist, treten die meisten Geforderten gar nicht erst an.

Auch beim Clubturnier halten es selbst die Mannschaftsspieler nicht mehr für nötig, sich mit irgendwelchen „unterklassigen“ oder „krankhaft Ehrgeizigen“ auseinanderzu-setzen. Gründe wie Zeitmangel, Verletzungen oder „Trainingsrückstand“ sind meiner Ansicht nach zumeist fadenscheinig.

Eine gehöriger Anteil Feigheit, Arroganz und Ignoranz sind da wohl eher anzuführen. Wenn dann Spieler im Clubturnierendspiel stehen, die in ihren Altersklassen nur an hinteren Positionen spielen, ist dem zwar Respekt zu zollen, aber wohl nicht im Sinne des Erfinders.

Als Veranstalter mußte ich mir auch noch ndere Argumente wie „20 DM für ein Spiel sind mir viel zu teuer“ oder „die anderen spielen ja auch nicht“ anhören. Klar kostet eine solche Veranstaltung Geld. Schließlich soll sie auch einem der größten Sport-vereine Berlins gerecht werden. Pokale und Sachpeise kosten nun einmal Geld. Und natürlich kommt es bei der mir vorgerechneten individuellen „Kosten-Nutzen-Analyse“ („Ich krieg einen Abschuß in 30 Minuten und muß auch noch die Bälle sel-ber bezahlen“) für manchen zu einem „Verlustgeschäft“. Dazu paßt aber zumindest dann das Argument des Zeitmangels nicht mehr. Zumal einige, die vorher noch aus beschriebenen Gründen absagten, die Turnierwoche über die Plätze frequentierten und teilweise noch beleidigt waren, als man sie höflich bat, den Platz für das Clubturnier zu verlassen.

Vielleicht sollte einem der eigene Verein und das dazugehörige Vereinsleben diese eine Woche auch mal so viel wert sein, sich ein bißchen Zeit dafür zu erübrigen. Und wer bei seiner Argumentation auf die anderen Spielverderber verweist, ist einfach nur verantwortungslos.

Um aber den Kritikern weiteren Wind aus den Segeln zu nehmen und denen, die be-haupten, der Vorstand sei nicht kritikfähig, wird das Clubturnier im nächsten Jahr in der Form finanziert, daß es in den Sportetat mit eingestellt wird und damit von allen Mitgliedern getragen wird. Zusätzlich werden ab dem Viertelfinale Bälle gestellt. Au-ßerdem wird die Teilnahme für alle Mannschaftsspieler im kommenden Jahr zur Pflichtveranstaltung. Der Termin kann jetzt schon von ihnen notiert werden. So wie in den letzten drei Jahren wird auch in diesem Jahr das Turnier eine Woche nach den Verbandsspielen stattfinden und sich über 9 Tage erstrecken. Also am besten bitte gleich aufschreiben!

Ein paar Worte noch zur aktuellen Sportsituation:

Die ersten Herren spielen in der Hallenwinterrunde ausgesprochen erfolgreich und sind nach vier Siegen aus vier Spielen (u.a. gegen Blau-Weiß) ungeschlagen auf dem Weg in die Endrunde, die am 11. und 12. Dezember stattfinden wird.

An diesem Punkt möchte ich unseren neuen Spitzenspieler Christian Grünes, vom LTTC Rot-Weiß kommend, der uns bereits in der Winterrunde verstärkt hat und im nächsten Jahr an Nummer eins spielen wird, ganz herzlich im Verein begrüßen.

Des weiteren sind die ersten Damen mit Sieg und Niederlage gestartet, wobei die Niederlage gegen die Gruppenfavoriten Blau-Weiß kein Beinbruch ist und ich des-halb zuversichtlich bin, daß auch sie die Endrunde erreichen werden.

Nicht verschwiegen werden dürfen an diesem Punkt unsere beiden Fußballteams:

Die erste Truppe um die Coaches Lothar Ebert und Janusz Lerch schafften das Triple innerhalb von fünf Jahren und sind Berliner Meister geworden. In einem gut-klassigen Spiel konnten die Rot-Weißen hochverdient mit 3:2 bezwungen werden. Dabei ist das wohl einmalige Kunststück gelungen, in allen 16 Spielen nicht einen einzigen Punkt abgegeben zu haben, und auch in der gerade neu begonnenen, noch leistungsdichter gewordenen Liga, ist man nach einem Unentschieden und einem Sieg noch ungeschlagen.

Dagegen trägt die zweite Mannschaft unbeirrt weiterhin unangefochten die rote La-terne der insgesamt drei Ligen.

So, nun wünsche ich auf diesem Weg Fröhliche Weihnachten sowie einen grandio-sen Rutsch ins neue Millenium und freue mich, sie nächstes Jahr häufig auf den Plätzen auch im sportlichen Wettbewerb wiederzusehen.

Ihr Herrensportwart Jens Thron


P.S.: Na, haben sie den Clubturniertermin schon notiert??

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