Verehrte Freunde des Jugendsports!
Wenn von Sport die Rede ist, wird gern und oft der völkerverbindende Charakter ebenso angeführt, wie seine friedensstiftende Wirkung und als Beweis auf Olympische Spiele, Weltmeisterschaften, Europapokale und andere Großveranstaltungen verwiesen. Diese Wahrnehmung ist - bei aller gebotenen Zurückhaltung - wohl auch nicht falsch.
Sport wirkt aber nicht nur auf dieser Ebene, sondern er hat noch (mindestens) eine andere Dimension. Er beeinflusst nämlich nachhaltig die Entwicklung von Körper und Geist bei Kindern und Jugendlichen, vermittelt Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl und trägt damit in positiver Weise zur sozialen und kognitiven Entwicklung der Persönlichkeit bei.
Wer Sport treibt, wer sich mit Gleichgesinnten umgibt und im fairen Wettstreit misst, der nimmt ein Gesellschaftsbild an, das geprägt ist von Leistung, Teamarbeit und gegenseitigem Respekt. Dies zu fördern ist ein Handlungsauftrag, der sich an die Schule richtet, der aber ideal im Sportverein Ergänzung finden kann.

Klaus Böger
Berliner Senator für Jugend, Kultur
und Sport 2001 bis 2006
















